Glaskörper- und Netzhautchirurgie

Pars-Plana-Vitrektomie

Die moderne, nahtlose Glaskörper- und Netzhautchirurgie ist eine etablierte und sichere Methode zur Behandlung nahezu aller Erkrankungen des „inneren Auges“. Mittels nahtloser, minimal invasiver Operationstechniken können selbst dichteste Glaskörpertrübungen sicher entfernt werden. Im Austausch gegen den getrübten Glaskörper wird mengengleich eine sterile, klare naturidentische Flüssigkeit verwendet, welche die gleiche elektrolytische Zusammensetzung wie der natürliche Glaskörper hat. Das Auge selber toleriert dies problemlos.

Membranartige Auflagerungen auf die Netzhaut werden bei dieser Art von Operation zuerst zur besseren Visualisierung angefärbt und dann mikrochirurgisch entfernt.

Intraoperative Medikamentengabe

Die häufigste und am wenigsten invasive Methode zur Behandlung von Makulaveränderungen, sei es durch die altersabhängige Makuladegeneration, durch diabetische Makulaveränderungen oder durch Gefäßverschlüsse im Auge bedingte Makulaerkrankungen ist die Eingabe von Medikamenten in das Augeninnere, die sogenannte Intravitreale Injektion.

Dabei wird eine kleine Menge eines flüssigen Medikamentes über eine haarfeine Injektionsnadel seitlich der klaren Hornhaut direkt in den Augapfel eingegeben. Eine lokale Anästhesie mit Tropfen sowie eine gründliche Desinfektion ist in den allermeisten Fällen völlig ausreichend. Bis auf einen leichten Druck auf das Auge verspürt der Patient dabei keinerlei Schmerzen.

Besondere Behandlungsmethoden

Darüber hinaus bieten wir als spezialisiertes Zentrum für Netzhaut- und Glaskörpererkrankungen noch besondere Behandlungsmethoden für spezielle Netzhauterkrankungen:

Eingabe von Medikamenten-Wirkstoffdepost

Die Eingabe von Medikamenten-Wirkstoffdepost in den Glaskörperraum dient der Behandlung von langwierigen Netzahuterkrankungen, wie bei den diabetischen Veränderungen sowie den oftmals schwerwiegenden Folgen von Gefäßverschlüssen (Infarkten) im Auge. Die einmalige Gabe des Depots mit seiner monatelangen Wirksamkeit erspart dem Patienten die in der Regel monatlichen erneuten Injektionen.

Alle derzeit in Europa zugelassenen Medikamtendepots werden von uns verwendet.

Enzymatische Lösung von Membrananheftungen

Die enzymatische Lösung von Membrananheftungen an die Netzhautmitte ist ein neues und innovatives Verfahren zur Behandlung spezieller Makulaprobleme. Die minimal-invasive Technik, welche im Regelfall nur eine einzige Injektion bedarf, ist ein hochmoderner und sicherer Behandlungsweg für die Therapie von Makulaforamen und vitreoretinalen Traktionen.

Laserbehandlung

Selbstverständlich wenden wir bei Netzhauterkrankungen ebenso die etablierten „klassischen“ Methoden an. Dies ist die Behandlung von Netzhautveränderungen – seien es nun drohende Netzhautlöcher, Einblutungen in die Netzhautschichten oder sonstige Einlagerungen in die Netzhaut mittels Netzhaut-Laserkoagualtion.

Dabei werden einzelne, nur Zehntelmillimetergroße Laserpunkte Sekundenbruchteile lang auf die Netzhaut gezielt appliziert. In der Folge entwickelt sich an dieser Stelle eine winzige Vernarbung. Die Summe der Einzelpunkte bewirkt eine Durchblutungsverbesserung der Netzhaut und die festere Anheftung auf den Untergrund.

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